Notruf: 122

Pöchlarn: Menschenrettung auf der Autobahn!

Es wurde wieder einmal keine Rettungsgasse gebildet.

  • Alarmierungsart: Pager, Sirene
  • Einsatzort: Pöchlarn - Autobahn A1 Richt. Wien km82
  • Datum: 2017-09-29
  • Einsatz Beginn: 16:11
  • Einsatz Ende: 17:40
  • Einsatzleiter: HBI Albrecht Franz
  • Mannschaft: 17
  • Eingesetzte Fahrzeuge: KDO, HLFA3, ZW-RLF-T, WLF-K, VF
  • Einsatzkraefte: Feuerwehr Melk, Notarzt Rotes Kreuz Melk, Notarzt Ybbs/Persenbeug, Autobahnpolizei Melk, ASFINAG Ybbs/Donau

    Am 29.09.2017 um 16:11 wurde die Feuerwehr Pöchlarn mittels Sirene und Pager zu einen schweren
    Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf die Autobahn A1 Richtungsfahrbahn Wien bei km82 alarmiert.
    Ein Lieferwagen kam aus derzeit ungeklärten Gründen rechts von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen
    einen Brückenpfeiler. Beide Insassen wurden in ihren Fahrzeug eingeschlossen.
    Aufgrund der Bauarbeiten zwischen Melk und Pöchlarn gilt derzeit ein Sonderalarmplan, der bei einem Unfall auf dem
    betroffenen Teilabschnitt die Wehren Pöchlarn und Melk ausrücken lässt. Bei der
    Anfahrt hatten wir wieder das Problem mit der Rettungsgasse. Zum Großteil funktionierte
    diese nicht und wir mussten uns den Weg durch den Stau zur Unfallstelle durchkämpfen,
    dass uns wiederum Zeit gekostet hat. Durch den weiter oben genannten Sonderalarmplan konnte die Feuerwehr Melk
    den Einsatzort als Erster über eine Autobahnbrücke erreichen. Die Kameraden der Melker Wehr
    konnten nur zu Fuss über die steile Böschung die Unfallstelle erreichen, errichteten eine Brandschutz und nahmen die
    Erstversorgung der Verletzten bis zum eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztdienstes auf.
    Kurz darauf konnten auch wir die Unfallstelle ebenfalls erreichen und führten sofort die Menschenrettung
    mittels hydraulischen Rettungsgerät durch. Nach dem erfolgreichem Entfernen der Fahrertüre konnten beide Insassen
    dem mittlerweile eingetroffenen Rettungsdienst übergeben werden.
    Für die Dauer der Patientenversorgung und Bergung des Lieferwagens musste die A1 komplett
    für den Verkehr in Richtung Wien gesperrt werden. Dabei kam es zu einen Rückstau von über 20km.
    Nach der Bergung wurde der Lieferwagen auf einen Abstellplatz gesichert abgestellt und wir konnten nach rund 1,5 Stunden
    wieder in unser Feuerwehrhaus einrücken.

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