Notruf: 122

Pöchlarn: Horrorcrash auf der A1 fordert 5 zum teil Schwerverletzte!

Diesmal funktionierte die Rettungsgasse zum größten Teil.

  • Alarmierungsart: Pager, Sirene
  • Einsatzort: Pöchlarn - Autobahn A1 Richt. Salzburg km98,5
  • Datum: 2017-10-12
  • Einsatz Beginn: 14:03
  • Einsatz Ende: 19:10
  • Einsatzleiter: OBI Albrecht Gerhard
  • Mannschaft: 16
  • Eingesetzte Fahrzeuge: HLFA3, ZW-RLF-T, WLF-K, MTF-A
  • Einsatzkraefte: Feuerwehr Ybbs/Donau, Rettung Samariterbund Pöchlarn-Neuda, Rettung Rotes Kreuz Melk, Notarzt Rotes Kreuz Melk, Notarzthubschrauber Christophorus 15, Autobahnpolizei Melk, ASFINAG Ybbs/Donau
  • Zusätzliche Einsatzkräfte: Notarzt Dr. Hoffer, Transportunternehmen Maierhofer

    Am 12.10.2017 um ca. 14 Uhr wurde die Feuerwehr Pöchlarn mittels Sirene und Personenrufempfänger mit dem Stichwort Menschenrettung - mehrere eingeklemmte Personen auf die Autobahn A1 Richtungsfahrbahn Salzburg km98,4 alarmiert.
    Ein LKW-Lenker hatte aus derzeit ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und kam rechts von der Fahrbahn ab. Dabei rammte der Sattelschlepper zwei am Pannenstreifen stehende Klein-LKW´s (1 Transporter & 1 Pritschenwagen mit Anhänger). Durch den Aufprall wurden der Transporter und der LKW in den angrenzenden Graben geschleudert. Dabei wurde der Lenker des LKW´s in seinen Fahrzeug eingeschlossen und eine Person kam unter dem Sattelaufleger zum Liegen.
    Ein Rettungsfahrzeug vom RK Amstetten kam unmittelbar nach dem Unfall zurecht und informierte die Rettungsleitstelle 144 Notruf NÖ um die einzelnen Einsatzkräfte zur Unfallstelle zu entsenden.
    Bei unserem Eintreffen waren die alarmierten Rettungskräfte des Roten Kreuz Melk, Samariterbund Pöchlarn, Notarzteinsatzfahrzeug Melk, Notarzthubschrauber Christophorus 15 und Notarzt Dr. Hoffer vor Ort und versorgten die 5 verletzten Personen. Der LKW-Lenker musste mit Hilfe unseres hydraulischen Rettungssatz aus seiner Zugmaschine befreit werden. Zusätzlich wurde ein weiterer Rettungswagen vom Rotem Kreuz Ybbs nachalarmiert. Nach der Versorgung der 2 schwerverletzten und 3 mittel/leichtverletzten Personen wurden diese in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert.
    Für die Bergung der 2 Lieferwagen und des Anhängers wurde von unserem Einsatzleiter die Feuerwehr Ybbs mit deren WLFA-K nachalarmiert. Nach dem Abtransport der beiden Lieferwagen und Anhänger mit den Wechselladefahrzeugen Pöchlarn und Ybbs wurde mit den Seilwinden des HLFA-3 und ZW-RLFT der Sattelzug aus dem Graben zurück auf die Autobahn gezogen.
    Nachdem die Zugmaschine vom Sattelaufleger getrennt und zum Abtransport vorbereitet wurde (hierzu musste der Federspeicher geöffnet und die Kardanwelle abgebaut werden) konnte die schwer beschädigte Sattelzugmaschine mittels WLF-K Pöchlarn auf einen gesicherten Abstellplatz abtransportiert werden. Für den Abtransport des Tankauflegers wurde über die BAZ Melk eine Sattelzugmaschine angefordert. Ein herzlicher Dank dafür an die Fa. Maierhofer Loosdorf für das kurzfristige Bereitstellen für diese Sattelzugmaschine.
    Für die Versorgung der Verletzten und Bergung der Unfallfahrzeuge wurde die Autobahn in Richtung Salzburg komplett für den Verkehr gesperrt und bereits ab Melk (Abfahrt Pöchlarn wegen der Bauarbeiten gesperrt) auf die Bundesstrasse 1 abgeleitet. Es entstand ein Rückstau von über 10km bis zur Betriebsumkehr bei Haindorf (Bez. St. Pölten).
    Diesmal sei zu erwähnen, dass die Rettungsgasse während der Anfahrt der Einsatzfahrzeuge nahezu makellos funktioniert habe.
    Nach rund 5 Stunden konnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft an die Bezirksalarmzentrale Melk melden.

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