Notruf: 122

Tragischer Verkehrsunfall auf der B1

Motorradunfall forderte ein Todesopfer

  • Alarmierungsart: Pager, Sirene
  • Einsatzort: B1 Bundesstraße
  • Datum: 08.05.2021
  • Einsatz Beginn: 15:54
  • Einsatz Ende: 18:00
  • Einsatzleiter: OBI G. Albrecht
  • Mannschaft: 30 Mann
  • Eingesetzte Fahrzeuge: HLFA3, ZW-RLF-T, WLF-K, KLF-S
  • Einsatzkraefte: Rettung Samariterbund Pöchlarn-Neuda, Notarzt Melk, Notarzthubschrauber Christophorus 15, Polizei Pöchlarn
  • Zusätzliche Einsatzkräfte: Polizei Melk, Bestattung Pöchlarn, Kriseninterventionsteam;

    Am Samstag, den 08.05.2021, wurden wir mit dem Einsatzstichwort "T2 - Menschenrettung" auf die B1 alarmiert.
    Da sich gerade zufällig einige Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnte unverzüglich nach der Alarmierung das 1. Fahrzeug (HLFA 3 3000/200) zur Einsatzstelle ausrücken.
    Im Kreuzungsbereich B1 # B209 (Zubringer Donaubrücke Pöchlarn) kollidierten ein PKW und ein Motorrad. Dabei wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, sodass er trotz eingeleiteter Reanimationsversuchen der Rettungskräfte noch am Unfallort seinen Verletzungen erlag. Der PKW-Lenker und seine Beifahrerin erlitten einen schweren Schock und wurden ins nächstgelegene Krankenhaus abtransportiert.
    Nachdem beim Eintreffen des Einsatzleiter festgestellt wurde, dass keine Menschenrettung notwendig war, wurden die Rettungsmannschaften, durch Erstellen eines Sichtschutz unterstützt. Des weiteren unterstützten wir die Exekutive bei der Verkehrsregelung, bis nach Eintreffen weiterer Streifenwagen die Unfallstelle großräumig abgesperrt wurde.
    Nach polizeilicher Freigabe der Unfallstelle und Abtransport des Leichnams durch die Bestattung Pöchlarn wurde das stark beschädigte Motorrad auf unserem Anhänger verladen und gesichert abgestellt. Der PKW wurde mittels Kran des WLF-K geborgen und ebenfalls gesichert abgestellt. Im Anschluss wurde die Fahrbahn noch von den herumliegenden Fahrzeugteilen befreit und die fast 2-stündige Vollsperrung konnte durch die Exekutive aufgehoben werden.
    Nach über 2 Stunden konnten die ca. 30 Kräfte der Feuerwehr Pöchlarn den Einsatz beenden und ins Feuerwehrhaus einrücken.
    Noch während der Bergungsarbeiten wurde vom Einsatzleiter über die Bezirksalarmzentrale ein Feuerwehr-PEER angefordert, um diesen psychisch belasteten Einsatz (hauptsächlich für unsere jüngeren Kameradinnen und Kameraden) einfacher verarbeiten zu können. Fast die komplette Einsatzmannschaft nahm an dem Gespräch mit den, in der Zwischenzeit eingetroffenen PEERs teil.
    Die Einsatzbereitschaft wurde nach dem Gespräch mit den PEERs und Desinfektion der Gerätschaften nach über 3 Stunden an die BAZ Melk gemeldet werden.
    Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen des Motorradfahrers. Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit.

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