Notruf: 122

VU auf der A1 und verm. Gasgebrechen

Auffahrunfall auf der A1 und verm. Gasgebrechen in Pöchlarn

  • Alarmierungsart: Pager
  • Einsatzort: A1 Rifa. Salzburg km 90
  • Datum: 30.11.2022
  • Einsatz Beginn: 11:50
  • Einsatz Ende: 15:30
  • Einsatzleiter: OBI Gerhard Albrechtd
  • Mannschaft: 9 Mann
  • Eingesetzte Fahrzeuge: HLFA3, WLF-K, MTF-A
  • Einsatzkraefte: Rettung Samariterbund Pöchlarn-Neuda, Autobahnpolizei Melk
  • Zusätzliche Einsatzkräfte: EVN

    Am Mittwoch den 30.11.22 kurz vor Mittag wurden die Mitglieder der FF Pöchlarn abermals mittels stiller Alarmierung (Pager, Urgy) zu einer Fahrzeugbergung gerufen.
    Auf der A1 Richtung Salzburg kam es zwischen der Ab- und Auffahrt Pöchlarn zu einem Auffahrunfall zwischen einen PKW und einem LKW.
    Der PKW kam dabei schwer beschädigt über dem 1. Fahr- bzw. Pannenstreifen zum Stillstand.
    Der PKW wurde nach Freigabe durch die Autobahnpolizei Melk mittels WLF-K geborgen und gesichert abgestellt. Der am Heck beschädigte LKW wurde durch die Einsatzmannschaft wieder fahrbereit gemacht und konnte selbstständig die Unfallstelle verlassen.
    Nachdem die Fahrbahn gereinigt wurde konnten die Mitglieder von der Unfallstelle nach rund 1 Stunde in Richtung Feuerwehrhaus wieder abrücken.
    Wie durch ein Wunder blieben alle 4 Fahrzeuginsassen bei dem Unfall unverletzt.

    Während der Rückfahrt wurde der Einsatzleiter telefonisch in Kenntnis gesetzt, dass es in einem Industriebetrieb in Pöchlarn vermutlich zu einem Gasgebrechen gekommen war, da ein Gasgeruch in der Produktion wahrgenommen werden konnte.
    Beim Eintreffen wurde der betroffene Bereich bereits evakuiert und das Hauptsperrventil der Gaszuleitung geschlossen.
    Mittels Mehrgasmessgerät wurden die Bereiche, indem der Gasgeruch wahrgenommen wurde, kontrolliert. Gleichzeitig wurde vom Einsatzleiter über die Bereichsalarmzentrale die EVN nachgefordert. Auch die Mitarbeiter der EVN konnten kein Gasleck aufspüren. Daher wurden jene Mitarbeiter hinzugezogen, welche den Geruch wahrgenommen hatten. Nach Befragungen und Geruchstest konnten jedoch auch diese Mitarbeiter bestätigen, dass es sich definitiv um Erdgas handeln sollte.
    Somit wurden von den Mitarbeitern der EVN ein sogenannter Spürdienst angefordert.
    Jedoch konnte auch von diesen Fachleuten kein Gasleck an der Erdgasleitung erkannt werden. Zufällig konnte dann der Geruch (sehr ähnlich von Erdgas) wieder wahrgenommen werden, dabei wurde erkannt, dass ein neuer Rohstoff bei der Erzeugung den gasähnlichen Geruch freisetzt.
    Somit konnte Entwarnung geben werden und alle Einsatzkräfte konnten nach rund 2,5 Stunden wieder abrücken.

    Bilder: FF Pöchlarn & Doku NÖ

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