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Chronik

2013

Übergabe eines neuen WLF von der Fa. MAN St. Pölten (Fahrzeugbau Feuerwehraufbau) bzw. Fa. Kuhn Achau (Aufbau Kran bzw. Abrollkipper von Palfinger)

2007

Übergabe eines neuen KLF von der Fa. Rosenbauer

2003

Übergabe eines ZW-RLF-T (Zweiweg-Rüstlöschfahrzeug-Tunnel) von der HLAG

1997

bekam die Feuerwehr Pöchlarn eine neue Drehleiter. Schon 1994 erfolgte über die Stadtgemeinde Pöchlarn das Ansuchen zum Ankauf einer modernen Drehleiter, da die alte Metzleiter aus dem Jahr 1964 hohe Reparaturinvestitionen erfordert, aus Sonderfinanzierungsmittel des Katastrophenfonds mit einer Subvention von 70%. 1995 fiel die Entscheidung zugunsten der Stadt Pöchlarn und im Jubiläumsjahr 1997 wird dieses hochmoderne Einsatzfahrzeug der Feuerwehr übergeben.

1996

ein Einsatz den die Feuerwehr Pöchlarn nicht so schnell vergessen wird. Zwei Leichtflugzeuge, die Luftmessungen in Niederösterreich durchführten mussten bei starkem Gewitter auf den Feldern westlich von Pöchlarn notlanden. Die Feuerwehrmänner hatten die Flugmaschine zu bergen, die dann zerlegt und per LKW nach Deutschland zur Reparatur geführt wurde.

1995

5. Mai: 2. Brandeinsatz in der Fa. Vetropack - Wieder waren mehrere Feuerwehren notwendig um den Brand zu bekämpfen. Insgesamt waren es diesmal 11 Feuerwehren mit 190 Mann, 24 Fahrzeugen und leisteten 1766 Einsatzstunden. Zur Bekämpfung des Feuers benötigten sie 1730 l Schaum – mit Wasser verdünnt -, 54 kg Pulverlöschmittel aus 10 C-Rohren, 1 B-Rohr, einem Werfer und ein Mittelschaumrohr. 24. Sept: 3. Brandeinsatz in der Fa. Vetropack: Ein Staplerfahrer bemerkt brennende Paletten im Lager. Wieder wurden 298 Mann von 23 Feuerwehren alarmiert, doch diesmal wurden auch 192 Atemschutztrupps zu je 3 Mann benötigt. Es wurden 4133 Einsatzstunden bis zum tatsächlichen „Brand aus“ geleistet. Schadensvolumen 55 Mill. Schilling

1993

2. März: 1. Brand in der Vetropack Es wurden zusätzlich zur Feuerwehr Pöchlarn dazualarmiert: Matzleinsdorf, Ornding, Krummnussbaum, Erlauf, Golling und Mannersdorf. Trotz all dieser Feuerwehren mussten um 2.45 Uhr noch Feuerwehren des Abschnitts Mank herangezogen werden. Am Höhepunkt des Einsatzes wurden 7.000 Liter Wasser pro Minute dem Brunnen entnommen und es waren 33 Feuerwehren mit 354 Mann 4565 Stunden im Einsatz.

1992

bekam die Feuerwehr Pöchlarn den RLFA (Rüstlöschfahrzeug) 2000, ein Kombinationseinsatzfahrzeug, das sowohl für technische, als auch für Brandeinsätze komplett ausgestattet ist, und bis zum heutigen Tag bei Alarmierung als erstes die Halle verlässt. Der Ankauf vom RLFA 2000 im Wert von rund 3,5 Mill. Schilling war nicht Selbstzweck der Feuerwehr. Gemäß der Ausrüstungsnorm des Landes NÖ wurden 2 Fahrzeuge vorgeschrieben, doch war es sinnvoll stattdessen diese Kombinationslösung zu realisieren und den Anforderungen besser entsprach.

1991

ein Wahljahr bei den Feuerwehren bringt für Pöchlarn eine Änderung, Karl Hohenauer wird als Stellvertreter gewählt. An der Spitze bleibt Ing . Karl Gierer und beginnt sein 16. Jahr als Kommandant. Im Abschnitt Melk dem die Feuerwehr Pöchlarn zugeteilt ist wird Brandrat Josef Göls Abschnittskommandant, Stellvertreter Abschnittsbrandinspektor Ing. Karl Gierer und zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Hauptverwalter Günter Annerl.

1988

19. Februar: Großbrand in der Neudagarn. 42 Mann der FF Pöchlarn kämpfen gemeinsam mit rund 150 anderen Feuerwehrkameraden von zwölf Wehren mehr als 24 Stunden gegen das Flammeninferno. 16. Oktober: der zweite Teil der unversehrt gebliebenen Industriehalle Neudagarn steht wieder in Flammen. Die Ursache wurde nie voll verifiziert.

1983

übernimmt die Feuerwehr Pöchlarn im Rahmen der „Ölwehr Donau“ ein Arbeitsboot auf Anhänger komplett ausgerüstet, das zwar im Besitz des Landesfeuerwehrkommandos ist, doch uneingeschränkt der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung steht. In diesem Jahr ist auch die höchste Anzahl von Einsätzen – 51 Ausrückungen – verzeichnet und die Zunahme technischer Art bedingt den Ankauf eines hydraulischen Berggerätes, bestehend aus Spreitzer und Schere.

1980

laut den Normen der Mindestausrüstungsverordnung wird in diesem Jahr ein LFB(Lösch- und Bergfahrzeug) Mercedes – das mit Pumpe, Schlauchmaterial, Notstromaggregat und vollständigem Werkzeugsatz ausgestattet ist gekauft, ein Atemluftkompressor auf Anhänger und ein Funkgerät bilden den Investitionsetat in Höhe von S 647.000,--.

1977

war ein starkes Investitionsjahr. Ein Kommandofahrzeug, Marke VW Bus, drei Zillen und ein Außenbordmotor werden gekauft, damit verfügt die Feuerwehr Pöchlarn über einen soliden Grundstock an Primärausrüstung.

1974

wurde Ing. Karl Gierer zum Kommandanten gewählt und in diesem Jahr wurde auch ein modernes Tanklöschfahrzeug (TLF 2000) mit kompletter Ausstattung (Allrad, Seilwinde, Funk, Wasserwerfer) zum Preis von 1,45 Mill. Schilling angeschafft.

1972

im September feierte die Feuerwehr Pöchlarn unter ihrem Kommandanten Hauptbrandinspektor Josef Dornstauder das hundertjährige Bestehen.

1971

gab es die ersten Vorbesprechungen zum Neubau des Feuerwehrhauses,unbürokratisch und rasch ermöglichte die Gemeinde diesen Bau, zu dessen Errichtung jeder Feuerwehrmann mit verpflichteten 20 Arbeitsstunden seinen Beitrag leisten musste.

1966

Einen Vergleich geben die Einsatzzahlen:

1961 – 1971

waren 54 protokollierte Einsätze 1986 – 1996 wurden 933 Einsätze registriert

1965

Erneuter Hochwasseralarm vom 11. Mai bis mitte Juni stand die Stadt unter Wasser. Der Höhepunkt war am 12. und 13. Juni erreicht wo 14 Nachbarfeuerwehren mit 188 Mann und ca. 9800 Sandsäcken anrückten. Insgesamt leisteten bei diesem Hochwasser die Feuerwehrmänner 3922 Arbeits-stunden.

1959

Die Anschaffung eines sehr modernen Einsatzfahrzeuges, Marke Opel Blitz mit VW – Spritze. Die „Wassertaufe“ erlebte das Fahrzeug beim großen Hochwasser vom 21. bis 27. Juli und vom 14. bis 16. August.

1957

Da Pöchlarn zu den gefährlichsten Gebieten an der Donau zählt, erhielt die Feuerwehr Pöchlarn in diesem Jahr vom Landesfeuerwehrkommando drei Zillen, um besser gerüstet zu sein. Auch die Feuerwehr selbst trachtete auf diesem Gebiet weiterzukommen, und es wurde in der folgenden Zeit sehr viel mit Zillen geübt, um den einzelnen Mann mit der Materie Wasser vertrauter zu machen.

1954

Das Jahrhunderthochwasser stellte die Feuerwehrmänner vor eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Am 8. Juli hat das Hochwasser bereits eine Höhe erreicht das die FF – Pöchlarn es alleine nicht mehr bewältigen konnte, dadurch forderte die FF – Pöchlarn Hilfe von Kendl (mit großen Zillen), FF – Ornding, FF – Rampersdorf, Bergrettungsdienst Lunz (mit Kähnen vom Lunzer See), Russische Besatzung mit einem Amphibienfahrzeug und Hilfe von Wien an, aber ohne erfolgreichem Ergebnis. Die Donaus stieg und stieg. Am 12.Juli erreichte die Donau den Höchststand, Pöchlarn war ebenerdig überschwemmt bis auf ein paar Gebäude wie z.B.: die Kirche und der Welser Turm. Monate vergingen bis der Schaden des Hochwassers einigermaßen beseitigt war.

1947

kann man langsam wieder von der Bestehung der FF – Pöchlarn und der FF – Brunn reden. In diesem Jahr wurde um S 7.000 aus UNRRA Beständen ein Canada Ford (Ex-Militär LKW) angekauft, ab diesem Zeitpunkt war die Feuerwehr mobilisiert.

1945

bei der letzten Eintragung am 9. März waren insgesamt 88 Fliegeralarme aufgezeichnet. Am Ende des Krieges löste sich der Rest der Organisation auf und ebenso war ein Großteil der Gerätschaften verschwunden, nicht einsatzfähig oder schlichtweg veraltet.

1944

am 29. Mai um 9:30 Uhr wurde im Dienstbuch der erste Luftangriff vermerkt. 12 Bombentrichter im Gemeindegebiet Pöchlarn, jedoch keine Menschenleben zu beklagen, lediglich geringer Sachschaden.

1878

der Beschluss zum Ankauf eines Mannschaftswagens zum Preis von 258 Gulden und 14 Kreuzern.

1875

am 7. April wird die FF Pöchlarn per Sonderzug mit Saugspritze zum Großbrand nach Blindenmarkt gefahren. Ebenfalls bei einem Extrazug wurde die FF Pöchlarn zu einem Großfeuer in Amstetten befördert, wo die Pöchlarner Wehrmänner zur teilweisen Rettung der betroffenen Objekte beitrugen.

1872

wurde am 26. Mai dann tatsächlich die „ Freiwillige Pöchlarner Turner Feuerwehr“ gegründet. Um der Feuerwehr die nötigen Geräte geben zu können wurden Sammlungen veranstaltet. Aus diesen Mitteln wurde die „Erstausstattung“ angekauft: 1 vierrädrige Spritze mit Sauger, 1 vierrädrige Spritze ohne Sauger, 1 Wasserwagen mit einem Faß und einem Bottich, 12 Wassereimer und weitere Ausrüstungsgegenstände wie Uniform, Helme, Gurten und dergleichen. Von den Kameraden Gerhard Miedinger und Alois Mühlbacher restaurierte Helme die damals zur Ausrüstung zählten.

1871

am 29. Jänner ließ Josef Roubicek, Kaufmann in Pöchlarn eine Versammlung aller Bürger einberufen und stellte den Antrag eine Feuerwehr zu gründen, ohne Erfolg.

1865

entsteht in Pöchlarn eine große Feuersbrunst wobei 24 Häuser und 13 Scheuern und mehrere Wirtschaftsgebäude abgebrannt sind. Der Gesamtschaden betrug 103.309 Gulden und 97 Kreuzer.

1840

wurde wieder eine Feuerspritze gekauft, für diese wurde im Jahr 1842 ein eigener gemauerter Unterstand gebaut. Zu dieser Zeit lagen auch schon Feuerwehrleitern bereit, die aber mit Ketten und Schlössern gegen Diebstahl gesichert wurden.

1831

am 2. September wo durch brennendes Schmalz ein Großfeuer ausgelöst wurde und dabei 17 Häuser abgebrannt sind ist auch die Feuerwehrspritze abgebrannt.

1802

wurde die Gemeinde Pöchlarn von der Herrschaft beauftragt eine Feuerwehr zu gründen und eine Spritze zu kaufen. Aus uns nicht bekannten Gründen konnte keine Einigung erzielt werden und die Gründung unterblieb, so erwarb die Kirche die Feuerwehrspritze.


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